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Webschiffchen

Der Webstuhl - und wie wird Frottier eigentlich produziert?

Die Geschichte dieses Frottier ist eng mit der Historie des Webstuhls verbunden. Schließlich war der Webstuhl das erste Gerät, mit dessen Hilfe der wohlig-weiche Stoff automatisiert hergestellt werden konnte.

Erste Webstühle entstanden im 18. Jahrhundert


Allerdings dient der Webstuhl nicht nur der Produktion von Frottier. Als technische Vorrichtung zur Produktion von Geweben entstanden, gewannen die Webstühle im 18. Jahrhundert immer mehr an Bedeutung. Alles begann mit einem Seidenweber aus Lyon, der den bis dahin einfachen Webstuhl zu einem mechanisch gesteuerten Modell mit hölzerner Lochkarte ausbaute. 

Diese Innovation bot erstmals die Möglichkeit, gemusterte Stoffe anzufertigen. Und auch Ereignisse wie die Maschinenstürmerei zum Ende des 18. Jahrhunderts konnten den Eroberungsfeldzug des Webstuhls nicht verhindern. Heute ist der Webstuhl ein technisch einhundertprozentig durchdachtes Gerät, der technisch perfekte Muster und Gewebeformen erzeugt.
Webstuhl historisch

Die Ursprünge des Frottier liegen im Vorderen Orient


Allerdings bereichert das Textilgewebe Frottier mit seinem angenehmen Griff das Leben der Menschen nicht erst seit der Erfindung des Webstuhls. Der Ursprung von Schlingengeweben liegt im vorderen Orient. Nachdem der Engländer Henry Christy der Türkei einen Besuch abgestattet hatte, übersandte er ein in Handarbeit gefertigtes und mit Schlingen auf der Oberseite verziertes Handtuch an seinen Bruder. 

Dieser Bruder war in den Fairfield-Werken in Droylsden tätig und inspirierte innerhalb kurzer Zeit andere Firmen wie die Hillgate-Werke aus Stockport zur Produktion von Tüchern mit Schlingenoberfläche. Trotz dieser Bemühungen erzielte die Frottierherstellung erst mit der Entwicklung des Handwebstuhls in den 1850er Jahren ihren richtigen Durchbruch. Schon im Jahr 1852 entstanden die ersten mechanischen Frottierwebstühle, die in ersten Produktionen Frottierhandtücher für Königin Victoria herstellten. 

Die Adlige fand an dem Handtuch so viel Gefallen, dass die Wäschekammer des Hofes schon bald mit den kuschelweichen Heimtextilien gefüllt war. 
Webstuhl

Spezielle Zwirne zur Herstellung notwendig


Das ebenfalls als Frottee bekannte Material ist ein Gewebe, das aus speziellen Zwirnen angefertigt wird. Die Besonderheit dieses Zwirns besteht darin, dass das Material selbst Schlingen enthält und sich aus verschiedenen Garnlängen zusammensetzt, die miteinander verdreht sind. 

Die Frottierware ist ein klassisches Zweikettengewebe, das aus einer lose gespannten Polkette - der sogenannten Florkette - sowie einer straff gespannten Grundkette besteht. 

Aus diesen beiden Ketten werden mithilfe des Webstuhls und durch eine eigens hierfür vorgesehene Vorrichtung die Schlingen des Frottier gebildet.
Faden für Webstuhl

Ein Pluspunkt: die hervorragende Saugfähigkeit


Bis heute ist die Beliebtheit des Frottier ungebrochen. Seine angenehme Weiche und außergewöhnliche Saugfähigkeit sind die beiden vorrangigen Charakteristika dieses Materials, mit dem Sie zumeist mehrmals am Tag in Berührung kommen. 

Ganz gleich, ob Sie sich nach einem Bad in Handtücher oder Bademäntel hüllen oder einen Waschlappen zur Körperhygiene nutzen - auf das Wohlgefühl dieses Textilgewebes müssen Sie nicht verzichten. 
Die Besonderheit dieses Materials ergibt sich aus den Schlingen, die dem Stoff ein größeres Volumen geben, welches sich auf die Saugfähigkeit des Materials positiv auswirkt. 

Genau dieser Fähigkeit hat der Stoff auch seinen Namen zu verdanken. 

Denn der Begriff lehnt sich an den französischen Begriff 'frotter' an, der in deutscher Sprache mit den Worten 'mit Tüchern abreiben, trocken reiben' übersetzt wird.

Handtücher aus unterschiedlichen Frottier-Varianten


Lassen Sie sich bei einem Einkaufsbummel in unserem Online Shop von der Vielfalt verschiedener Frottiervariationen inspirieren, die Ihnen allesamt ein angenehmes Wohlfühlerlebnis versprechen. Sichern Sie sich einen traumhaft weichen Kapuzenbademantel aus Walk-Frottier und hüllen Sie sich in das flauschig-weiche Material, dessen Vorteil in seiner extrem hohen Saugfähigkeit besteht. 

Dass sich diese Unterform des Materials so extrem weich anfühlt, verdankt das Walk-Frottier den lockeren aus weichen Garnen gefertigten Schlingen. Fällt Ihre Wahl bei Ihrem virtuellen Einkauf auf ein Handtuch aus Zwirn-Frottier, ist dieses Gewebe im Vergleich zum Walk-Frottier wesentlich fester. 

Genießen Sie den Moment, wenn Sie sich mit einem Handtuch aus diesem Stoff abtrocknen. Immerhin begeistert dieses Material aufgrund der gezwirnten Schlingenfäden mit einem wohltuenden Massageeffekt. 
Gästetücher oder Strandtücher aus Velours-Frottier zeichnen sich durch ihre weiche Oberfläche aus. Diese weiche Oberfläche kommt bei dieser Frottier-Art zustande, weil die Schlingen aufgeschnitten sind. 

Mit einem Badetuch aus Wirk-Frottier halten Sie ein Handtuch mit einer relativ neuen Frottierform in Ihren Händen. 

Doch auch dieses Material wird Sie begeistern, da es Weichheit, Schlingenfestigkeit, die Vorzüge einer leichten Massagewirkung und eine gute Saugfähigkeit in sich vereint. 

Für welches Handtuch Sie sich beim Einkaufen in unserem Online-Shop auch immer entscheiden: Frottiertücher vermitteln Ihnen in jeder Ausführung ein angenehmes Wohlgefühl. Vollkommen zu Recht ist Frottier ein Material, das sich seit Jahrhunderten großer Beliebtheit erfreut. 

Denn die Symbiose aus Weichheit, Saugfähigkeit und dem leichten Massageeffekt ist eine wohltuende Mischung, auf die Frauen und Männer von heute nicht verzichten möchten.