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Frau im Hamam

Türkisches Handtuch oder Hamamtuch – was ist das?


Das türkische Handtuch ist ein Hamamtuch – auch Pestemal genannt, und kommt aus der türkischen Hamam-Kultur. Hamam- oder Pestemaltücher sind nachweislich eines der ältesten Kleidungsstücke überhaupt und gehören einer jahrhundertealten Tradition an. In Ägypten wurden zu damaliger Zeit Pestemals um die Hüften gewickelt und wie Schürzen getragen. Auch die Römer benutzen diese praktischen Tücher in ihren luxuriösen Dampfbädern, da sie die leichte Webstruktur und die hohe Saugfähigkeit  sehr zu schätzen wussten.
Türkisches Bad
Im damaligen Osmanischen Reich entwickelte sich die Nutzung dieses Tuches immer weiter und wurden später dann auch vorzugsweise gerne zur Körperbedeckung getragen. Im orientalischen Raum werden bis heute noch die beliebten Hamamtücher in den öffentlichen Bädern – den sogenannten Hamam, benutzt.
Hamamtuch mit Bademantel
Türkisches Bad mit Hamamtuch
Hamamtücher sind aus 100% ungebleichten Naturfasern, wie Baumwolle, Leinen, Bambus oder Seide gewebt. Diese Tücher sind weich, pflegeleicht und trocknen sehr schnell.
Das türkische Handtuch ist auch in unserer Kultur äußerst beliebt. Gerne schätzt man dieses außergewöhnliche Tuch als leichte Sommerdecke, Strandtuch oder Picknickdecke. Sogar als dekorative Tischdecke ist es eine besondere Augenweide.
Hamamtuch beim Picknick
Den Begriff „türkisches Handtuch“ kennt man aber auch noch aus einem ganz anderen Zusammenhang: Als „türkisches Handtuch“ bezeichnet man eine Tanzfigur aus den lateinamerikanischen Tänzen. Bei dieser speziellen Tanzform, bekannt aus dem Cha Cha Cha, der Rumba, dem Diskofox, wird die Dame wie ein Handtuch hinter dem Rücken des Herrn geführt.
Türkisches Bad