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Die Geschichte des Bademantels

Der klassische Bademantel hat es inzwischen in so gut wie jeden Haushalt geschafft. Er besteht aus Frottier oder Leinen und ist kuschelig weich. Die Idee, ein großes Handtuch in Mantelform zu bringen, hat ihrem Erfinder hohe Einnahmen eingebracht. Hier erfahren Sie die wirklich mysteriöse Geschichte des Bademantels.

Definition: Was ist ein Bademantel?


Alle Bademäntel haben eine große Gemeinsamkeit: Sie werden gerne aus Hotelzimmern gestohlen. Heute trägt man einen Bademantel gerne beim Frühstück und auch später beim entspannten TV-Abend. 

Was ist die genaue Definition eines Bademantels? 

Bei diesem Kleidungsstück handelt es sich um einen Einteiler, der in der Regel über einen losen Bindegürtel verfügt. Knöpfe oder Reißverschlüsse sind nur bei einigen Modellen verfügbar und bringen ganz eigene Vorteile mit. So können Sie Ihren Bademantel nach dem eigenen Geschmack auswählen. 
Ein Bademantel nimmt die Feuchtigkeit des Körpers auf und ist wahlweise mit oder ohne Kapuze erhältlich. 

Modelle aus reinem Mako-Satin oder anderen ungefütterten Glattstoffen bieten eine geringere Saugfähigkeit und sind weniger geeignet, den Körper nach Bad oder Dusche zu trocknen. 

Ansonsten stellen sie eine leichte Alternative zu schweren Leinen- oder Frottierbademänteln dar und eignen sich besonders gut als Reisebademantel oder leichter Sommerbademantel.

Historischer Hintergrund


Im beginnenden 18. Jahrhundert keimte ein neuer Trend auf: Jeder europäische Mann musste einen Banyan besitzen! Die Hersteller orientierten sich beim Design an der Seidenkleidung im asiatischen Raum. Interessant ist es, sich das Wort Banyan näher anzusehen. Unter einer Banja versteht man ein traditionelles russisches Badehaus. Somit kann man den Bademantel als einen Gegenstand ansehen, der für derartige Dampfbäder geschaffen wurde. 

Eine weitere Interpretation dieses Begriffs entspricht wohl eher der Wahrheit: In der Epoche des Imperialismus war es nicht unüblich, asiatische Gewürze nach Europa zu importieren. Viele Händler machten damit ein Vermögen und genauso dürfte der Fabrikat Löffler gedacht haben. Im Gegensatz zu seinen Kollegen bediente er sich keiner Ware, sondern einer modischen Idee.

Diese Bademäntel waren ausschließlich der wohlhabenden Gesellschaft vorbehalten, welche in dieser Zeit aus reichem Adel und gehobenem Bürgertum bestand. Schnell stellte man fest, dass Seide für das europäische Klima zu kalt war und entschloss sich schnurstracks, Mäntel aus Baumwolle oder Frottier zu produzieren. 

Ein Bademantel galt als Statussymbol, das sich einfache Arbeiter nicht leisten konnten. Es war sogar üblich, seine Gäste in diesem Kleidungsstück zu empfangen.

Natürlich darf man sich einen solchen Bademantel nicht als gewöhnliches Kleidungsstück vorstellen. Die edlen Herren setzten eleganten und schweren Brokat ein, um ihre hochgeborene Herkunft zu unterstreichen. Es wurde viel mit Verzierungen gearbeitet, wobei die Damenmäntel deutlich kunstvoller gestaltet waren. Indessen setzte die Herrenwelt auf schlichte Morgenmäntel.
Wer sich heute einen solchen Bademantel betrachtet, wird sich fragen, ob man damit überhaupt saunieren kann. Ein derartiges Kleidungsstück diente der Repräsentation und eher weniger dem täglichen Gebrauch. 

Es war nur der Herrin des Hauses erlaubt, einen solchen reich verzierten Bademantel zu tragen. Ihre Bediensteten durften ihn höchstens aus sicherer Entfernung bewundern. Er wurde für feierliche Anlässe aus dem Schrank geholt, da er für den Alltag untauglich gewesen wäre.

Anscheinend lässt sich der Bademantel sogar auf ein früheres Datum datieren: Im Jahre 1906 verfasste Alfred Martin das Buch "Deutsches Badewesen in vergangenen Tagen". In diesem Werk gibt es ein Zitat über einen Helden, der sich im Bademantel auf ein Bett gelegt haben soll.
Interessant ist, dass diese Person um 1030 gelebt hat. Historisch interessant ist auch die Glotterthaler Badeordnung, die Mitte des 16. Jahrhunderts den Männern vorschrieb, das Wasser bedeckt zu betreten. 

Das gemütliche Kleidungsstück hat eine weitere interessante Geschichte auf Lager. Es war verpönt, wenn Frauen am Strand nackte Haut zeigten. So trugen sie im Jahre 1880 Bademäntel, um sich vor den Augen neugieriger Männer zu schützen. Was spricht dagegen, dass nicht bereits die alten Griechen ihren Körper mit Handtüchern bedeckten? Nichts, nur die Quellen geben es nicht her.

Der Bademantel - ein kuscheliger Gefährte


Heute fällt dieses Kleidungsstück deutlich schlichter aus als in vergangenen Tagen. Der Adel ließ ihn mit Borten und Stickereien auffällig verzieren und machte ihn damit zum Statussymbol der eigenen Schicht. Einige ließen sich sogar ihr Wappen eingravieren und nicht selten war ein Löwe oder Pfau zu sehen. Diese Sichtweise hat sich grundlegend geändert.

Moderne Menschen nutzen ihn als ein Symbol der Ruhe. Wieso morgens die Klamotten anziehen, wenn es auch einfacher geht? Bademantel an und die Entspannung kann beginnen! Dieses Kleidungsstück besticht mit seiner Gemütlichkeit und macht sogar den Weg zur Mülltonne zum entspannten Spaziergang. 

Hochwertige Bademäntel sind in unserem Onlineshop in großer Anzahl erhältlich. Wir haben uns dem Motto "pure Entspannung" verschrieben und genau das sollte einen Bademantel auszeichnen.